Nach einer der schlimmsten Nächte meines Lebens und einem dürftigen Frühstück leihen wir uns ein Fahrrad, um die Gegend zu erkunden. Zuerst geht es die Hauptstraße Mai Chaus entlang, links und rechts der Sonntagsmarkt. In der Mitte brausen Mopeds durch, und wir mit unserem wackeligen Drahtesel. Jetzt erleben wir die Straßen von Vietnam erstmals am eigenen Leib. 

In Pom Coong reiht sich ein Homestay ans nächste und jedes einzelne sieht besser aus als das, in dem wir unsere Nacht verbrachten. Egal, die Sonne scheint und wir genießen die Natur. 

Vor und unter den Stelzenhäusern sind Verkaufsstände von Stoffen, Kleidern und den verschiedensten Holzgegenständen. Eine wahre Farbenpracht inmitten der Reisfelder und wild bewachsener Hänge. 

Hier ließe es sich auch gerne länger aushalten aber noch eine so kalte und furchteinflößende Nacht muss nicht sein. In Ninh Binh, unserer nächsten Station, soll es auch schön sein.