Nach zwei Tagen, an denen wir früh raus mussten, schlafen wir am letzten Tag in Ninh Binh aus. Nach dem Check-out und einem Kaffee drehen wir eine Runde durch die Stadt. Auf dem Markt wird alles verkauft, was man sich vorstellen kann. Das frische Obst und Gemüse leuchtet in bunten Farben. Dazwischen gibt es Kleidung, Haushaltsartikel, Elektrogeräte. Die Stände sind vollgepackt und es gibt viel zu entdecken. In die Markthalle mit Fisch und Fleisch begeben wir uns nicht. Der Geruch beim Vorbeigehen am Eingang reicht uns.

Zum Mittagessen, wie könnte es anders sein, wieder ins Coffee Phong. Das Essen schmeckt und es ist gemütlich. Und man kennt uns inzwischen. Am Nachmittag verlässt die Mutter das Lokal und gibt uns Bescheid, dass sie die Zweijährige vom Kindergarten abholt. Kurz darauf spaziert sie herein. Anfangs noch recht müde, taut sie nach kurzer Zeit auf und unterhält uns wieder. Vielleicht ist es die Wirkung des Kaffees (Oder ist es doch nur Tee mit Milch?), den sie aus der Tasse löffelt, auf den zweiten Löffel fließen lässt und damit in den Mund befördert. Zumindest einen Teil davon. Dazwischen kriecht sie immer wieder mal über den Tisch oder klettert über die Bänke. Und wir passen auf, dass das teils noch recht ungeschickte Mädchen nicht hinunter fällt.

Dann müssen wir uns auch schon verabschieden. “Good bye“ haben ihr die etlichen Backpacker hier schon beigebracht. Good bye und danke für die schönen Stunden. Wir werden dich vermissen.