Nach wenigen Stunden Schlaf startet unser Bus nach Hoi An. Dieser hat etwas von einer Dampfsauna. Das Regenwetter trägt sicher auch seinen Teil dazu bei. Etwas erschöpft von der vierstündigen Fahrt traben wir durch Nieselregen zum Vesper Homestay. Wir werden sehr nett empfangen, mit einem Glas vietnamesischen Tee, wie es sich gehört.

Die viel zitierte Altstadt Hoi Ans präsentiert sich in all seiner Farbenpracht. Die gelb gestrichenen Fassaden, denen das Wetter schon ein wenig zugesetzt hat, verleihen dem Zentrum eine romantische Seite. Dazu hängen bunte Papierlaternen an den Geschäften und über den Straßen. Und das beste: Die meisten Straßen der Altstadt sind für Fahrzeuge gesperrt. Man kann also in Ruhe durch schlendern und shoppen. Vor allem Kleidung, Taschen und Schuhe von Topmarken findet man hier überall, und Anzüge. Hoi An, die Hauptstadt der Schneider. Dazu Kaffeekannen, Reisschalen und Essstäbchen in den verschiedensten Farben und Ausführungen. Hier würde ich das ein oder andere für mich finden. 

Am Abend begeben wir uns für einen Abstecher in die westliche Welt. El Clasico steht an. Der wird sogar in Vietnam live übertragen, wo man sonst von Fußball wenig mitbekommt. Fußball und Bier im Before and now, herrlich.