Früh morgens kommen wir in Ho-Chi-Minh City (Saigon) an. Trotzdem ist auf den Straßen schon einiges los und der kleine Markt auf dem Weg ins Snow House Hostel ist in vollem Gange. Den Vormittag verbringen wir in verschiedenen Cafès. Gegen Mittag wirkt der Kaffee dann auch. Zum Mittagessen suchen wir uns ein Lokal in der Bui Vien Street. Es ist dies die Hauptstraße im Backpackerviertel. Restaurants, Bars und Pubs wechseln sich ab. Leider ist es auch ein recht teures Pflaster, für vietnamesische Verhältnisse. 

Nachmittags streifen wir noch ein wenig durch die Gegend und lassen die Stadt auf uns wirken. Es ist laut zwischen Verkehr und Musik, die aus Geschäften tönt oder aus einem Lautsprecher am Straßenrand. Überall hektisches Treiben und dazwischen immer wieder Menschen, die auf ihren Rollern oder auf dem Boden schlafen, mitten im Müll. Der wird hier einfach auf die Straße geschmissen. Andere Länder, andere Sitten. Auf seine ganz eigene Art fasziniert es mich. 

Am Abend schauen wir uns den Nachtmarkt am Central Park of Saigon an. Ein paar Stände mit Kleidung und Accessoires, geht es weiter mit streetfood. Ein Grill steht nach dem anderen. Vor allem Gemüse, Fleisch und Fisch landen darauf. Teilweise exotische Sachen, die wir nicht mal kennen. Das kleine, enthäutete Krokodil ist wohl eher nur Touristenattraktion, wie es mit offenem Maul da liegt. Wir sind eingehüllt in einer Wolke aus Rauch und Grillgerüchen. 

Zum Essen gehen wir aber doch lieber weiter in ein Einkaufszentrum. Neben kleinen, vollgepackten Verkaufsständen, durch die man kaum durchpasst, gibt es hier auch streetfood. Von Sushi bis Eis, vietnamesisch, indisch, europäisch, hier ist für jeden Geschmack etwas dabei. Die Schwierigkeit liegt eher darin, einen freien Tisch zu ergattern. 

Am Ende des Tages, doch etwas erschöpft vom Großstadtzirkus, legen wir uns früh ins Bett, damit wir am nächsten Tag ausgeschlafen sind, um den Jahreswechsel zu feiern.