Was macht man in einer Großstadt wie Bangkok? Erstmal feiern gehen. Im beliebten Viertel Sukhumvit setzen wir uns mit dem Besuch aus der Heimat in eine Bar mit Blick auf die Straße. Bei einem Bier im Hooters beobachten wir das bunte Treiben. Es ist noch ziemlich früh am Abend und trotzdem ist schon eine Menge Betrieb. 1-2 weitere Biere folgen.

Am nächsten Morgen fahren wir zum Wat Pho mit dem riesigen liegenden Buddha. Schon beeindruckend. Nach dem Mittagessen trennen sich unsere Wege. Ich reise jetzt alleine weiter. 

Auf ins Backpackerviertel Khao San. Günstige Unterkünfte, gutes Essen und Getränke an jeder Ecke. Deshalb finden sich hier auch die Backpacker. Man lernt schnell neue Leute kennen, mit denen man abhängen oder feiern kann. Ich komme im Warm White Hostel unter. Große Zimmer, gute Ausstattung und eine tolle Dachterrasse für das ein oder andere Bier.
Am nächsten Morgen mache ich mich zu Fuß auf den Weg, diese pulsierende Metropole zu entdecken. Ich laufe umher, bis meine Füße qualmen. Das erste Highlight ist der Golden Mountain, ein Hügel mitten in der Stadt, auf dem eine goldene Kuppel steht. Von da aus hat man einen tollen Blick über die umliegenden Viertel bis hin zur Skyline. 

Dann wollte ich eigentlich noch höher hinaus, auf den State Tower, der durch den Film “Hangover“ berühmt wurde. Doch die Skybar öffnet leider erst abends. Deshalb mache ich mich auf die Suche nach einer anderen Skybar und lande schließlich im Roof 409, einer Rooftop Bar auf der 4. Etage. Nicht sonderlich hoch, aber die Aussicht auf die umliegenden Wolkenkratzer bei Sonnenuntergang ist trotzdem beeindruckend. 

Weiter geht’s durch dunkle Gassen, wo man vom Schrotthändler bis zum Tischler alles findet, und das mitten in der Stadt. China Town hingegen hätte ich mir noch imposanter vorgestellt.

Nachdem ich bis dahin schon über 15 km gelaufen bin, gönne ich mir für den Rückweg ein TukTuk. Der Fahrer laberte etwas von zwei Stopps auf dem Weg und dass ich dafür nur ein Viertel des Preises zahle. Na gut, waum auch nicht? Nach nur zwei Minuten Fahrt hält er am Straßenrand an. Ich soll zum Schneider nebenan, seinem “Sponsor“, gehen, dort zehn Minuten lang den Interessierten spielen und dann können wir weiter fahren. Beim zweiten Stopp das selbe Spiel. So läuft das also. Schaue ich mir halt mal ein paar Anzugstoffe und Krawatten an und spare dafür den ein oder anderen Baht. 

Am Abend stürze ich mich wieder in die Khao San Road und dort auf den Balkon einer Bar. Von da sehe ich wunderbar auf die Straße hinunter und kann das bunte Treiber bestaunen.