Gerne wäre ich noch länger auf Koh Chang geblieben, aber das Beach Jungle ist für die nächsten Tage ausgebucht und auch sonst ist kein Hostel in meiner Preisklasse verfügbar. Deshalb will ich weiter nach Südthailand. Das heißt mit dem Bus nach Pattaya und von da aus fliegen. Laut Booking Office schaffe ich das aber nicht am selben Tag, wodurch ich eine Nacht in Pattaya verbringen werde, am Ballermann Asiens. Muss man auch mal gesehen haben.

Einer meiner neuen Freunde hat mir das Nonze Hostel empfohlen. Direkt am Strand, superstylisch eingerichtet mit vielen kleinen Highlights. Man schläft in seiner eigenen Box und auf dem Weg nach unten kann man die Rutsche nehmen.

Der Strand ist hier ein kaum fünf Meter breiter Streifen, von dem nur kurze Abschnitte den Schwimmern zugewiesen sind. Der Rest ist für die Boote, vom Kajak bis zum Jetski.

Nur wenige Meter weiter beginnt die berühmte Walking Street, wo sich Pubs und Tanzclubs aneinander reihen. Es gibt zwar weder Bierkönig noch Megapark, aber feiern kann man hier auch gut. Ich schaue mir das bunte Treiben erstmal an. Lausche der Livemusik bei einem kühlen Chang. Hierher sollte ich auf jeden Fall nochmals mit meinen Kumpels kommen.

Dann entschließe ich mich doch in eine der berühmten Shows zu gehen, nachdem ich bestimmt schon hunderte Promoter mit halbnackten Frauen auf ihren Flyern abgewimmelt habe. Und die Show ist sehenswert. Wenn man eine Nacht in Pattaya verbringt, sollte man sich diese Shows nicht entgehen lassen.

Am nächsten Morgen spaziere ich zum Leuchtturm und zum Pattaya City Sign Viewpoint, wohl dem in Hollywood nachempfunden. Die Walking Street ist mittags wie leergefegt. Es ist wohl zu heiß, um sich auf die Straße zu wagen. Das merke ich auch am eigenen Leib. Klatschnass komme ich oben am Schriftzug an. Der Ausblick auf den geschwungenen Strand, den Fährhafen und die Hochhäuser Pattayas entschädigt für die Strapazen.

Nach dem Mittagessen der nächste Punkt im Pflichtprogramm für einen Aufenthalt in Pattaya. Ein Bier im Hooters, dem größten weltweit. Hier könnte man auch gut mit Kumpels feiern und sich am Anblick der Kellnerinnen erfreuen. Letzteres geht aber auch alleine recht gut.