Früh morgens nehme ich den Bus zum Kawasan Waterfall zum Canyoneering. Zwei Stunden im Fluss schwimmen, über Felsen rutschen und von eben solchen in Becken springen. Schade nur, dass die zwei Russen in meiner Gruppe kein Wort englisch sprechen und es der Guide sehr eilig zu haben scheint. Trotzdem macht es riesig Spaß, sich in Front- und Backflip zu probieren. Das kristallklare Wasser, die senkrecht aufragenden Felsen und der grüne Dschungel rundherum bilden eine einzigartige Kulisse.

Dann fahre ich weiter nach Moalboal. Ich checke gerade im Hostel ein, da ruft jemand meinen (kaum verwendeten) Spitznamen. Da steht plötzlich ein Kumpel hinter mir. WTF? Krasser Zufall. Wir gehen zusammen zum Mittagessen und kurz zum Strand, dann fahren er und sein Kumpel leider weiter. Aber wir sehen uns noch.

Am nächsten Morgen leihe ich mir eine Schnorchelausrüstung und mache mich auf den Weg zum Strand. Nach wenigen Metern im flachen Wasser tut sich ein tiefer Abgrund auf, der von unzähligen Sardinen durchstreift wird. Vor lauter Sardinen sieht man fast das Meer nicht mehr. Kommt man näher, teilen sie sich auf. Ein unglaubliches Erlebnis, wie aus dem Bilderbuch.

Danach genehmige ich mir Pancakes zum Frühstück, bevor ich ziemlich spontan nach Cebu City fahre. Ohne ein Hostel oder meinen bereits gebuchten Flug umgebucht zu haben. Aber da ich keinen Zugang zum Internet habe, muss das eben warten. Am Abend in Cebu City gelingt es mir dann doch, den Flug umzubuchen und ich kann beruhigt schlafen. Für ganze 4 Stunden, denn dann muss ich mich schon auf den Weg zum Flughafen machen.