Tags darauf brechen wir auf, zurück in die Zivilisation. Wir hatten eine tolle und aufregende Zeit in Buscalan. Nach dem Fußmarsch zum Turning Point setzen wir uns diesmal auf’s Dach des Jeepneys und genießen auf der Rückfahrt die Aussicht und die frische Brise. Ab Bontoc müssen wir uns dann wieder in den Bus setzen, um nach 6 Stunden endlich in Baguio anzukommen. Dort schauen wir uns auf dem Strawberry Festival etwas um.

Tags darauf, nach dem inzwischen gewohnten Reis mit Fisch oder Hühnchen zum Frühstück, besuchen wir eine Strawberry Farm. Nach 5 Minuten haben wir dort alles gesehen und suchen den Supermarkt auf. Wir durchforsten das Angebot, auf der Suche nach italienischen Produkten. Denn als Dank für die Gastfreundschaft des Onkels meines Kumpels, bei dem wir in Baguio logieren dürfen, will ich für sie ein italienisches Gericht zubereiten.

Die Suche gestaltet sich allerdings recht schwierig, sodass es nur zu Penne alla Caprese und Tomaten-Mozzarella-Salat reicht. Oder was sie als Mozzarella bezeichnen. Meine Kochkünste sind zwar etwas eingerostet, wie ich finde, aber der Familie hat es geschmeckt. Und darauf kommt es an.

Den Nachmittag unseres letzten gemeinsamen Tages verbringen mein Kumpel und ich dann in einem schicken Restaurant, wo ich ihm die Bedeutung der schwedischen Fika zeige. Das Abendessen kann der köstliche Dessertvariation leider nicht das Wasser reichen.

Zum Abschluss des Tages verköstigen wir noch eine ganze Reihe an Craft Beers in der örtlichen Brauerei.

Der folgende Tag steht dann ganz im Sinne des Reisens. 6 Uhr aufstehen, 8 Stunden Busfahrt nach Manila, dann heißt es Abschied nehmen.

Ich habe einen tollen Menschen kennenlernen dürfen und einen guten Freund gewonnen. Wir haben eine gute Zeit zusammen verbracht und sehen uns bestimmt bald wieder.

Ich habe dann noch 4 Stunden Flug vor mir. Mit dem Flug in Land Nummero 6 auf meiner Reise mache ich das Dutzend an Flügen voll. Ich bin gespannt, was mich erwartet.