Weiter geht die Reise nach Ubud, ins Landesinnere Balis. Hier soll es um einiges gelassener zugehen als in den Strandorten im Süden der Insel. Tatsächlich ist es um einiges ruhiger, sieht man einmal von den vielen Motorrädern ab. Tempel reihen sich fast aneinander und jedes Haus hat seinen eigenen Altar um täglich Opfergaben zu platzieren.

Im Zentrum lässt sich die Beliebtheit der zentral gelegenen Stadt erkennen; schicke Restaurants und Bars wechseln sich mit modernen Markenshops und Souvenierläden ab.

In einem dieser schicken Restaurants, im Café Des Artistes, gönnen wir uns am Abend ein köstliches Steak. Nicht gerade günstig für Balinesische Verhältnisse, aber jeden Cent wert. Nach dem Essen gesellt sich noch der Besitzer des Lokals zu uns und wir verbringen einen lustigen Abend.

Am nächsten Morgen unternehmen mein Schweizer Zimmergenosse und ich mit zwei Mädels eine Tour in den Norden der Insel. Erster Stopp ist der Ulun Danu Beratan Tempel. Die Anlage schmiegt sich an den Beratan See und ist ein wahrer Touristenmagnet.

Weiter geht die muntere Fahrt über schmale Straßen, an Affen vorbei, bis zum Gitgit Wasserfall. Durch das aufstaubende Wasser wird man schon auf dem Weg dorthin nass. Bevor man den Kameraauslöser ein zweites Mal betätigen kann, ist die Linse auch schon mit Tropfen übersät.

Letzter Abstecher auf unserer Fahrt ist Lovina im Norden der Insel. Der kleine Ort, dessen Namen vom englischen Wort für Liebe abgeleitet wurde, ist bekannt für seinen schwarzen Strand aus Vulkansand. Leider ist er auch ziemlich verschmutzt. Dafür haben wir ihn fast für uns alleine. So fahren wir nach dem kurzen Vergnügen zurück nach Ubud.

Am Abend treffen wir die beiden deutschen Jungs wieder und gehen abermals gut essen. Im Anschluss treten wir in einer Lounge im Poolbillard gegeneinander an. Natürlich gewinnt Team Schweiz-Südtirol.

Früh morgens schleicht das Gewinnerteam aus dem Zimmer, um eine kleine Wanderung zu unternehmen. Ein toller Sonnenaufgang bleibt uns leider verwehrt. Dafür sehen wir grüne Reisterrassen, bevor es zum Frühstück zurück ins Hostel geht.

Dann erstmal die Beine hochlegen. Dafür eignet sich das Puji Hostel mit Blick vom Pool aus auf die Reisfelder ganz gut. Hier lässt es sich gut entspannen nach den Sightseeing Touren. Das ist schon eher das Bali, das ich mir vorgestellt habe.