Den nächsten Tag gehe ich sehr gemächlich an. Nach Pancakes und Kaffee lege ich mich in die Sitzkissen und lausche meiner Lieblingsmusik. Mein Mittagessen lasse ich mir vom Warung nebenan bringen. Ein Kaffee hinterher, bevor ich in der Lounge wieder meine Gedanken schweifen lasse.

Dann packt mich aber doch die Motivation. Liegestütze und zwei Tabatas. Eine für schnelle Beine, eine für den Rumpf. Ziemlich heiß am Nachmittag auf der Terrasse, aber zum Glück gibt’s einen Ventilator für etwas Abkühlung.

Richtig abkühlen kann ich mich dann aber erst im Meer beim schnorcheln. Zum Sonnenuntergang setze ich mich dann an den Strand und blicke nach Bali hinüber zum Mount Agung.

Tags darauf fahre ich mit dem Motorroller zum Pura Batu Bolong, einem Tempel auf einer Klippe. Darunter breschen die Wellen an die Felsen.

Hier sollte man doch auch gut surfen können. Deshalb schaue ich mich auf dem Rückweg nach einer Surfschule um. Wenige Minuten später ist meine erste Surfstunde in der Mangsit Surfing School Lombok gebucht. Nach einer kurzen Einführung an Land geht’s auch schon ins Wasser. Und nach gerade einmal 5 Versuchen reite ich die erste kleine Welle bis ganz zum Strand hin. So geht es weiter, bis meine Arme vom vielen Hinauspaddeln eine Pause brauchen. Währenddessen erzählt mein Coach von seinen Erlebnissen und was in Indonesien so abgeht.

Nach der kurzen Verschnaufpause wage ich mich an die größeren Wellen. Jetzt ist es schon schwieriger, die Balance zu halten. Zudem wird der Wasserstand immer niedriger, sodass die Gefahr, sich an den scharfen Korallen zu verletzen, zu groß wird. Aber meine nächste Surferfahrung kommt bestimmt.

Zum wohlverdienten Mittagessen setze ich mich in eine gemütliche Strandbar nebenan. Den restlichen Nachmittag bzw. Abend entspanne ich im Hostel und bereite mich mental auf das kommende Highlight meiner Reise vor.