Etwas weiter nördlich beziehen wir tags darauf unser Ressort. Schöner Pool, großer Garten und nur zwei Zimmer. Nicht nur, dass wir die einzigen Gäste sind, auch von den Angestellten lässt sich kaum mal jemand blicken. Beim Kaffee im Restaurant nebenan kriegen wir Besuch von einem großen Dickhäuter.

Tags darauf machen wir uns auf nach Negombo. Dort werden wir sehr herzlich empfangen von unseren Freunden vom ersten Aufenthalt im Explore Hostels. Zusammen mit einer Düsseldorferin verbringen wir einen sehr lustigen Abend mit dem ein oder anderen Bier.

Morgens gibt’s dann erstmal ein deftiges Frühstück, um gestärkt zum Tauchcenter zu fahren. Unser Gastgeber Ravi begleitet uns dabei und hilft bei der Kommunikation. Leider sind die Bedingungen zum Tauchen nicht ideal und die Zeit bis zu meinem Flug ist zu kurz. Deshalb entscheiden wir uns kurzfristig für’s Wakeboarden. Raus auf’s Meer, Board angeschnallt, Leine festgehalten und ab geht die wilde Fahrt. Gar nicht so einfach, das Gleichgewicht zu halten. Außerdem braucht man zum Festhalten ziemlich viel Kraft. Aber es macht Spaß, auch wenn ich mich nicht als Naturtalent bezeichnen würde.

Nach einem Powernap müssen wir Biernachschub holen. Dabei begleitet uns unser Gastgeber, der auch für unser Dinner einkauft. Es gibt srilankisches Curry mit allerlei Soßen, Gemüse und Reis; sehr lecker. Ich werde das Essen hier vermissen. Genauso wie die lustigen Runden im Hostel mit den beiden Gastgebern. Immer gut gelaunt, bei jeglichem Anliegen behilflich und sehr herzlich gestalten sie den Aufenthalt sehr entspannt. Mit einer Einladung in ihr Haus und einer Umarmung müssen wir uns schließlich verabschieden. Denn meine Asienreise endet hier.