Das nächste Abenteuer beginnt.

Um 3:20 Uhr nachts startet unser Bus. Da macht es auch keinen Sinn, vorher etwas zu schlafen. Mit dem Bus fahren mein Kumpel und ich dann nach München, um dort in den Flieger zu steigen. 12 Stunden später befinden wir uns im Landeanflug, unter uns nichts als Sand und Felsen. Und dann steigen wir in einer Großstadt der Superlative aus. Alles ist drei Nummern größer, als wir es kennen. Das ist Las Vegas.

In den nächsten zwei Tagen laufen wir den “Strip“, den Las Vegas Boulevard, auf und ab und bestaunen dabei die außergewöhnliche Architektur der Hotels. Vor einem ankern die Gondeln, wie in Venedig. Vor dem nächsten steht ein Eifelturm und vor dem nächsten die Freiheitsstatue. Venedig, Paris, New York, Ägypten, 1001 Nacht; in jedem Hotel taucht man in eine andere Welt ein.

Eines haben alle Hotels auf dem Strip gemeinsam: Gleich am Eingang befindet sich das Casino. Die Verführung ist also allseits gegeben. Und auch wir versuchen unser Glück und können letzten Endes sogar mit einem kleinen Plus Sin City verlassen. Bisher hat sich die Reise also gelohnt.

Ein must-do ist der Besuch des Stratosphere Towers. Die Plattform des höchsten Aussichtsturmes der USA liegt auf der 109. Etage. 350 Meter hoch über dem Strip hat man einen wundervollen Ausblick über die Wüstenstadt, vor allem, wenn man sich zum Sonnenuntergang hier einfindet.

Für Adrenalin pur sorgt die Fahrt mit der Schaukel an einem riesigen mechanischem Arm, genannt Insanity, der uns 20 Meter außerhalb des Turmes im Kreise dreht.