Vom Meer geht’s dann wieder in die Berge. Endlos geradeaus, an Mandelplantagen, Baumwollfelder und gigantischen Farmen mit tausenden von Rindern vorbei hat man das Gefühl, seinem Ziel einfach nicht wirklich näher zu kommen.

Und so fährt man unwiderruflich schneller und schneller, ohne es wirklich zu merken. Erst als plötzlich ein Polizeiauto hinter einem fährt, schaut man auf den Tacho. Aber dann schalten sie das Blaulicht an. Jetzt ist es schon zu spät. Glücklicherweise bleibt es bei einer Verwarnung. Bei der nächsten Übertretung wird’s aber teuer.

Mit angepasster Geschwindigkeit fahren wir deshalb in den Sequoia Nationalpark, wo wir als erstes am Tunnel Tree halt machen. Der Name sagt schon, worum es sich dabei handelt.

Weiter geht’s die geschwungene Passstraße entlang zum Moro Rock, dessen 400 Stufen wir im Laufschritt erklimmen. Die glatten Wände laden zum herumtollen ein. Oben stoßen wir erstmal mit einem kühlen Blonden an und genießen einen tollen Sonnenuntergang.

Das nächste Highlight im Sequoia Nationalpark ist der General Sherman Tree, ein Bergmammutbaum gewaltigen Ausmaßes. Nicht die Höhe von etwa 84 Metern, sondern sein Volumen machen ihn zum “biggest tree in the world“; 31 Meter Umfang, fast 1.500m³ Volumen und geschätzte 2.000 Tonnen Lebendgewicht. Einfach gigantisch.