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Krönender Abschluss auf Hawaii

Nach einem gerade mal 20 Minuten dauernden Flug landen wir abends in Honolulu. Kaum in der Luft, setzen wir auch schon wieder zur Landung an. Den folgenden Tag nutzen wir, um uns ein Bild von Honolulu und Waikiki zu machen. Über die Promenade schlendern, Surfern und Volleyball Spielern zuschauen und den Sonnenuntergang beobachten.

Am nächsten Morgen holen wir zusammen mit einem Kumpel, den wir auf Maui kennen gelernt hatten, unseren Mietwagen ab. Damit fahren wir zur North Shore, wo ein Surfcontest stattfinden soll. Aber wir kommen leider zu spät.

So fahren wir die Küste entlang und machen immer wieder mal Halt, um einige schöne Fotos zu schießen. Am Abend trinken wir im Hostel noch zusammen das ein oder andere Bierchen.

Tags drauf fahren wir Richtung Ostküste, wo wir über einen alten Zuggleis den Coco Head erklimmen. Die unregelmäßigen Stufen steigen immer steiler an und wir kommen richtig ins schwitzen. Trotzdem lassen wir alle anderen hinter uns, mein Kumpel sogar barfuß.

Oben angekommen genießen wir den überragenden Ausblick nur kurz, den es weht ein eisiger Wind. Nach unten rennen wir dann großteils, sodass wir in rekordverdächtiger Zeit wieder am Parkplatz sind.

Nach einem kurzen Abstecher am Strand erklimmen wir dann auch noch die Pillbox, eine Betonhütte auf einem Felsen. Auch da verbläst uns der Wind fast und zu allem Überfluss regnet es auch noch.

Am letzten Tag auf Hawaii gönnen wir uns noch einen echten Knaller, den wir am Vortag nach einigen Bierchen gebucht hatten. Als wir vor dem Hostel auf den Shuttlebus warten, beginnt der Puls schon langsam zu steigen. Schon auf der Fahrt dorthin geht es ganz schön zur Sache. Dann kommen wir da an, geben unsere Daten ein, inklusive Notfallkontakt. Zehn Unterschriften später werden wir angeschnallt. Die Anweisung dauert zwei Minuten, dann steigen wir in eine Cessna und es kann los gehen.

Wir heben ab, steigen höher und höher. Das sollte jetzt doch hoch genug sein. Nein, bei weitem noch nicht. Auf etwa 3.700 Metern werden dann die Gurte nochmal festgezurrt, dann gehe ich als erster zur Tür. Und raus.

Freier Fall, Adrenalin pur, die Luft peitscht mir ins Gesicht. Unter mir Oahu und der Pazifik, um mich herum kreist der Fotograf, der mich filmt und Fotos schießt. Ein Fäustchen darf im freien Fall natürlich auch nicht fehlen.

Plötzlich werde ich zurück gerissen, mein Tandempartner hat den Fallschirm gezogen. Wir kreisen langsam nach unten. Jetzt hab ich auch Zeit, den überwältigenden Ausblick zu genießen. Blaues Meer, weiße Strände, grüne Wiesen und Wälder, Vulkane.

Dann darf ich auch selbst mal lenken und ein paar Achter drehen. Bei der Landung erwartet mich dann auch schon der Fotograf, der mich nach meinem Befinden befragt; awesome, amazing, crazy. Mehr fällt mir in dem Moment nicht ein. Nervenkitzel pur. Ein einmaliges Erlebnis und ein überragender Abschluss für unseren Hawaii Aufenthalt.